Sie lesen in der Rubrik Heide-Weblog
Die Lüneburger Heide im Oktober bei Sudermühlen
Ob im Frühjahr, im Spätsommer zur Heideblüte oder im goldenen Herbst – die Heide ist immer eine Reise wert. Jetzt, wo die Tage wieder kürzer werden und die Sonne weniger Zeit am Himmel scheint, ergriff ich schnell die Gelegenheit, den blauen Himmel für einen Spaziergang in der Heide zu nutzen. Von Sudermühlen aus begann ich meinen ca. 4,5 km langen Rundweg. Nach wenigen hundert Metern bog ich links in den Wanderweg nach Döhle ein und passierte rechts den Bienenzaun. Die anspruchslosen Birken, die schon immer in den Heidegebieten wuchsen, leuchteten mit ihrem verfärbten Blättern goldfarben in der Sonne. Besonders kontrastreich zeichneten sie sich zum azurblauen Himmel ab.

Weiter ging es am Waldrand rechts entlang und schon bald bog ich in den Kiefernwald ab, eine gelbschwarze Pfeil-Wegmarkierung der neuen Premiumwanderwege zeigte mir den Weg. Als ich aus dem Wald herauskam, leuchtete die verblühte Heidefläche herbstlich im warmen Braunton. Nur die einzeln stehenden Wacholderbäume trugen weiterhin ihre konstante Farbe, sie dürfen sich im Herbst nicht farblich verwandeln. Sie, die ganz typisch für die ursprünglichen Heidegebiete sind. Übrigens, dabei fällt mir ein, dass man Wacholder auch trinken kann…… Ich werde jedenfalls nach dem Spaziergang zu Hause lieber ein Wacholder-Wannenbad nehmen.

Als ich dann an den Weiden des Radenbaches nach rechts in Richtung des Präs.-Robert-Koch-Wanderweges abbiege, sehe ich über den Wacholderspitzen schon den Schafstall, der links des Weges steht.

Schon bald habe ich den Kochwanderweg erreicht und nun geht es auch schon wieder zurück nach Sudermühlen. Die Sonne scheint kurz vor meinem Ziel auf die verfärbten Eichen, die weiter eine geschlossene Baumallee bilden und das Ganze wie einen Tunnel aussehen lassen.

Nach gut 1 1/2 Stunden habe ich keinen tristen und grauen Herbsttag erleben dürfen und zu Hause lese ich dann das Herbstlied von Friedrich Hebbel:
Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah!
Die Luft ist still, als atmete man kaum,
Und dennoch fallen raschelnd, fern und nah,
Die schönsten Früchte ab von jedem Baum.
O stört sie nicht, die Feier der Natur!
Dies ist die Lese, die sie selber hält,
Denn heute löst sich von den Zweigen nur,
Was vor dem milden Strahl der Sonne fällt.
Mit der Kutsche durch Radbruch zu Schäfer Ast
Die am 16. Oktober 2009 durchgeführte Führung vom Bahnhof Radbruch über die Schäfer-Ast-Straße zum Anwesen des berühmten Heilers war ein Erfolg. Mit den Teilnehmern, die alle gar nicht auf der vom Bürgermeister Achim Gründel zur Verfügung gestellten Kutsche Platz fanden, fuhr und ging man “auf alten Spuren”. Nachzulesen ist diese Veranstaltung unter “Mit der Kutsche zu Schäfer Ast” in der Landeszeitung Lüneburg von Samstag/Sonntag, 17./18.10.2009 und unter folgendem Link:
http://www.landeszeitung.de/
Wie es mit bereits angedachten Führungen in Radbruch weitergehen kann, darüber können Sie sich demnächst hier informieren.
Meine letzte Tour habe ich auch wieder mit dem Shuttle angefangen, Salzhausen war Start und Ziel. Schon mit dem ersten Bus des Ringes drei ging es los, bis ich danach mit dem des Rings zwei in Behringen ausstieg. Von dort fuhr ich nach Bispingen, um auf dem Luheradweg bis nach Salzhausen zu radeln.
„Und du, der Kindheit Fluß, geliebte Luh’!
Laß mich die Hand mit deinem Wasser kühlen!
Wie sonst auf klarem Sande fließest du, -
O könnt’ ich wieder mich als Knabe fühlen!“
(Johann Peter Eckermann, * 1792 in Winsen/Luhe, † 1854 in Weimar)
In Behringen wurde die Fahrt erst einmal durch die an diesem Tage stattfindende Friesen-Körung unterbrochen. Ich bin kein absoluter Kenner dieser stattlichen Pferde, aber es interessierte mich doch. Gerade wurde die Nachkommenskörung der Fohlen vorgenommen. Dazu waren sie zuvor von ihren Züchtern “körklar” gemacht worden, denn sie sollten heute das Beste geben, was in ihnen steckt, um eine Prämie von eins bis drei zu bekommen.

Friesenfohlen vor der Jury
So versuchten sie ruhig vor der Jury zu stehen, was nicht immer gelang. Ich vernahm aus der längeren Wertung der Jury:”Könnte mehr Schub aus der Hinterhand entwickeln, Prämie drei.” Damit konnte der Züchter wohl zufrieden sein, ich war es auch, hatte ich doch einen kleinen Einblick in eine Friesen-Körung gewinnen können. So fuhr ich weiter nach Bispingen.
Von der Heide bis zur Elbe
Ich beginne meine Tour in der Ortsmitte Bispingen, die Luhequellen sind von hier noch ca. 3 km entfernt. Die Flußlänge beträgt bis zur Mündung 58,2 km. Die Luhe entspringt an einem Endmoränenhügel der Lüneburger Heide und durchfließt bis Luhmühlen die Geest.Im danach weiten Luhetal erreicht der Fluß bei Vierhöfen die Elbmarsch, fließt in die Ilmenau und diese in die Elbe.
Bispingen und die ehemaligen Kieselgurabbaugebiete
Ein Hinweisschild weist auf den Besuchermagnet für Kultur- und Naturfreunde, dem Landschaftspark Iserhatsche mit der Jagdvilla und dem Montagnetto hin. Mich erwarten entlang der Luhe die Heidedörfer Hützel, Steinbeck, Schwindebeck, Soderstorf und Oldendorf, die im und um das Naturschutzgebiet Lüneburger Heide liegen, wo die jetzt blühende Heide anzutreffen ist. Am Ortsausgang Hützel biege ich von der Raubkammerstraße in einen Waldweg und erkenne schon bald links durch die Föhren und Tannen einen idyllischen See, ein Überbleibsel aus dem Kieselgurabbau.
Die Kieselgur wurde im Tagebau gewonnen. In den Anfängen wurde die Kieselgur mit der Hand abgestochen und auf Schubkarren aus der Grube transportiert. Später wurde sie in Loren gefüllt, die mit Pferden oder Seilwinden aus der Grube gezogen wurden. Bis 1975 (Steinbeck) wurde ebenfalls in Schwindebeck die Kieselgur, das weiße Gold der Lüneburger Heide, abgebaut. Auf der Weiterfahrt zur Wassermühle Soderstorf komme ich vor dem Gut Thansen an einer üppig blühenden Heidefläche vorbei. Das Gut Thansen, Seminar- und Eventzentrum, mit Café-Kneipe-Restaurant, ist eine Rast wert.

Wassermühlen an der Luhe
Auf der Mühleninsel, die von Mühlenumflut und Luhe umflossen werden, stehen hohe Laubbäume. Ich erkenne das Backhaus aus dem frühen 19. Jh., dass sich zur Straße hin duckt. Weiter hinten, am Rand des kleinen Wäldchens, steht ein Fachwerkgebäude am Wasser: die Soderstorfer Mühle. Ich habe sie schon einmal besichtigen können,während meiner Exkursion zum Natur- und Landschaftsführer. “In der Radstube dreht sich das sechs Meter mächtige Wasserrad, von dem eine Transmissionswelle zur Kreissäge auf der anderen Giebelseite führt. Ein Steg führt von der Mühle hinüber zum Hof mit seinem Haupthaus von 1848, der heute auch einige Ferienwohnungen anzubieten hat. 1427 finden wir diese Mühle erstmals bezeugt, die seit 1650 bis heute im Besitz der Familie Vogt ist. 1821 ist das jetzige Mühlengebäude entstanden, das als Mahl-, Öl-, Grütz-, Loh- und Sägemühle gedient hat. In den 1960er Jahren war die Mühle dann nur noch für den Eigenbedarf tätig und stand dann lange Zeit still. Renovierungsarbeiten setzten das Mühlenrad jedoch wieder instand, so daß die Mühle heute gelegentlich wieder zu Mahl- und Backtagen und zu Mühlenfesten in Gang gesetzt wird.”(www.niedersaechsische-muehlenstrasse.de) Weitere Wassermühlen an der Luhe sind die in Wohlenbüttel, Oldendorf/Luhe, Luhmühlen und Winsen/L., die letzten Zeitzeugen von unzähligen aus der Vergangenheit.
Vorbei am Reitermekka Luhmühlen
Nachdem ich Oldendorf/Luhe mit dem Archäologischem Museum, untergebracht in einer grundsanierten denkmalgeschützten niedersächsischen Rauchkate, der Wassermühle, die in Betrieb ist, und vorbei an der Oldendorfer Totenstadt passiert habe, fahre ich genWetzen durch eine Landschaft mit herrlichem Weitblick. Am Hof Röndahl muss man einen fast unpassierbaren schmalen Pfad um das Gut herum benutzen, leider ist die Durchfahrt gesperrt. Auf holpriger Asphaltstraße nähere ich mich Luhmühlen, dem Austragungsort internationaler und nationaler Reitsportturniere (Military, Welt- und Europameisterschaften).

Beliebte Kanufahrt ab Luhmühlen
Aber auch ab der Luhebrücke steigen gerne die Freizeitwassersportler mit ihren Kanus ein, um die herrliche mäandrierende Luhe zu befahren.
Schon zeigt mir der Kirchturm der Salzhäuser St. Johanniskirche, dass ich mein heutiges Endziel auf dem Luheradweg erreicht habe.
Daten und Fakten zur Tour
- Reine Fahrtzeit: 2 Stunden 45 Minuten
- Gesamtstrecke: 42,6 km
- Fahrzeit: 4,5 Stunden (mit Pausen und Fotostopps)
Hinweisschilder mit dem „L“
Die Ausschilderung könnte um ein Wesentliches besser sein. So fehlen immer wieder auf den grünen Radfahrertafeln die blauen Aufkleber “L” oder an neuralgischen Punkten ist kein Hinweis vorhanden bzw. sie müssten besser ausgerichtet werden. Überraschend ist dann plötzlich, dass ab Wetzen die Beschilderung als “gut” zu bezeichnen ist, ab hier “überschlägt” man sich mit der Ausschilderung. Leider gibt es auch kein wieder aufgelegtes Faltblatt mit einem genauen Streckenverlauf. Der “Ersatz-Flyer” der Lüneburger-Heideland-Touristik ist dennoch lobenswert und im Internet abrufbar: www.lueneburger-heideland.de.
Ein absolutes Glanzlicht

Am 15. Juli 2009, in Anwesenheit des niedersächsischen Umweltministers Hans-Heinrich Sander, wurde das Heideerlebniszentrum in Undeloh feierlich eröffnet. Der Öffentlichkeit ist dieses Informationszentrum ab dem 17. Juli 2009 zur Verfügung gestellt worden.
Ich bin vor wenigen Tagen dort gewesen und habe mich über zwei Stunden dort aufgehalten. Danach stand für mich fest, dass das Eintauchen in die dort gezeigte Geschichte der Kulturlandschaft Lüneburger Heide ein Naturerlebnis pur ist. Als Natur- und Landschaftsführer war es für mich eine derart anschauliche und zusammenfassende Wiederholung dessen, was ich vor fast zwei Jahren auf dem erforderlichen Ausbildungsseminar bei der NNA im Camp Rheinsehlen gelehrt bekommen habe.
Von der Eiszeit bis zur Heidepflege

Der Anfang unserer Heidelandschaft bildeten die Eiszeiten und wie es dazu kam, dazu muss man in den “Eiskeller”. In wenigen Minuten, präzise und gut verständlich, wird dem Betrachter die Entstehung der Heidelandschaft verdeutlicht. Es folgt im Erdgeschoss die Darstellung der typischen Lebensräume der Heide, wie Fließgewässer, Grünland, lichter Wald und Moore. Die Heideflächen, in dessen Mittelpunkt die “Besenheide” als Hauptdarsteller steht, wird mit ihren Pflanzen und Tieren vorgestellt. Überzeugend dargestellt ist die Veränderung der Heideflächen über Genrationen . Wie die von Menschenhand “gemachte” Kulturlandschaft weiter instand gehalten wird, kann man dann im Obergeschoss anhand der aktuellen Pflegearbeiten zum Erhalt der Heideflächen sehen. Spannend sind die Auflösungen, warum es für den “Frisör war’s schwör” oder weshalb es zur “Schwärmerei” kommt, bevor man sie “an die Hammelbeine kriegt”.
Lassen Sie sich deshalb vor ihren Wanderungen in der Heide unbedingt in die Geheimnisse dieser einmaligen Landschaft einweihen – die dafür eingesetzte Zeit ist sehr gut angelegt.
Mit dem Heide-Shuttle von Egestorf nach Schneverdingen zum Nulltarif

Umsteigen in Oberhaverbeck
Nun fährt er wieder, der Heide Shuttle. Ab dem 15. Juli 2009 ist dieser bewährte Pendelverkehr auf drei so genannten Ringen wieder unterwegs. Busse, die hinter sich einen Fahrradanhänger für 20 Fahrräder mitführen, fahren fahrplanmäßig. Wo und wann, dass alles ist nachzulesen unter www.naturpark-lueneburger-heide.de in der Rubrik „Aktiv in der Heide“, Heide Shuttle.
An einem sonnigen Tag in der Woche, wo das Regionalwetter sehr wechselhaft sein sollte, hatten wir Glück bei Sonne und Wolken eine Tour mit dem Shuttle und dem Fahrrad zu machen. Erst ab Salzhausen mit dem Ring 3 ab 09:15 Uhr, aber als Spätaufsteher mussten wir umdisponieren. So wurde die Fahrt in Egestorf begonnen, um 09:38 Uhr traf der Shuttlebus des Ringes 2 ein, zuvor waren aus dem Bus aus Salzhausen sieben Radwanderer ausgestiegen. Glücklicherweise fanden alle Räder auf dem Anhänger Platz und so ging es weiter, für uns bis Oberhaverbeck. Hier erwartete uns der Shuttlebus des Ringes 1 bereits und die Weiterfahrt nach Schneverdingen konnte fortgesetzt werden.
Wir kamen mitten im Zentrum von Schneverdingen, Haltestelle „Am Brink“, an.
Umsteigen aufs Fahrrad für 25 km quer durch die Heide
Ab Scheverdingen fuhren wir mit den Rädern über den Osterwaldweg in Richtung B 3. Als die Straße endet, führte ein gerader fester Sandweg uns durch die rechts und links liegenden Heideflächen der Osterheide.

Blühende Heide bei Schneverdingen
Und sie blüht bereits, violette Punkte hier und da zeigten an, dass die Heideblüte begonnen hat. Nach dem Überqueren der B 3 orientieren wir uns in Richtung des „Spitzbubenweges“, der uns durch eine wechselvolle Waldlandschaft auf schmaler Spur, überwiegend gut zu befahren, in Richtung Oberhaverbeck führt. Unterwegs huscht ein Schwarzspecht mit seinem feuerroten Scheitel und lautem „krü, krü, krü“ vor uns durch das Unterholz. Die Wümme, hier noch ein junger kleiner Heidebach wird überquert. In Oberhaverbeck überqueren wir die Haverbecker Straße und fahren am Haus der Natur in das Heidetal in Richtung Wilseder Berg. Schon bald nach den Teiche weitet sich die Fläche und der Berg liegt vor uns. Als wir oben angekommen sind, enthüllt dieser Aussichtspunkt die große Schönheit dieser Landschaft. Beim „Abschieben“ vom Berg sehe ich am Wegesrand einen Pulk blühender Heide-Thymian, auf der sich Hummeln, Bienen und farbenprächtige Falter niedergelassen haben.

Duftender Heide-Thymian am Wilseder Berg
In Wilsede, an der Gaststätte „Zum Heidemuseum“ wird wieder einmal zu gerne eine Rast eingelegt. Draußen auf der Terrasse unter dem Sonnenschirm auf gemütlichen Stühlen sitzend bei einem erfrischendem Getränk und einem kleinerem Imbiss, Heidschnuckenbratwurst auf Rahm-Wirsinggemüse mit Salzkartoffeln, das alles für € 6,60, lässt es sich gut leben.
Gestärkt und ausgeruht fahren wir weiter über dem Pastor-Bode-Weg direkt nach Egestorf, pflücken unterwegs noch ein paar Heidelbeeren in unsere geleerte Trinkflasche und haben nach 25 km zurückgelegter Strecke eine komfortable Heide – Shuttle – Radtour hinter uns gebracht.
Zeitdauer: 6 Stunden gesamt (mit Shuttle-Bus), eine kleine, eine große Rast und mehrere Fotostopps.
Auffälligkeiten
- Neue Informationsstände unterwegs, die die Kulturlandschaft der Lüneburger Heide erleben lassen (z.B. Bienenzaun am Wilseder Berg, Pflanzen, etc.)
- Infos vor Wilsede Heidemuseum und Heidschnucken Wisede an der Döhler Straße)

Informationskästen über typische Heidepflanzen
Von Brackel über den Töps nach Wesel
Auch aus dem nördlichsten Bereich des Naturparks Lüneburger Heide ist es möglich, eine Kutschfahrt mitten in die Heide zu unternehmen.

An einem Sonntag bereits um 07.30 Uhr starten wir mit Peter und seiner Kutsche von Brackel. Unser Ziel ist Wesel, das Gasthaus “Heidelust”. Dort spielt im Biergarten ab 11.30 Uhr die Horny Jazz Union zum Jazzfrühschoppen und damit das Bier auch ordentlich schmeckt wird aus dem Ofen Ente frisch zu 13,50 € angeboten. Gute drei Stunden sollen wir bis Wesel für die Fahrt benötigen und weil wegen des frühen Aufstehens am Sonntag morgen unterwegs rustikal gefrühstückt werden sollte, mussten wir schon so früh los. In den mitgenommenen Kühlboxen waren die Frühstückssachen und die Getränke verstaut, frische Sonntagsbrötchen in einem Leinensack warteten darauf, aufgeschnitten zu werden. Pünktlich zogen auf Geheiß von Peter die beiden Kaltblüter die Kutsche an und Anton, der Appenzeller Sennhund, saß unruhig angeleint auf dem Kutschbock. Nach gut einer halben Stunde Fahrt hielten wir auf einem Feldweg an.Die seitliche Abdeckplane wurde hochgeklappt, so dass die Morgensonne in den Kutschwagen hineinscheinen konnte. So konnte das ersehnte Frühstück beginnen. Der Kaffe duftete aus den aufgeschraubten Thermoskannen, es wurden die aufgeklappten Tupperdosen mit verschiendenartigen Belegen für die Brötchen gereicht und unter “Begleitung” eines zusätzlich aufmunternen Sektes wurde ein deftiges Kutschenfrühstück inmitten der Natur eingenommen. Auf sandigem Weg fuhren wir in Richtung Dierkshausen weiter, Antons Stunde war gekommen. Er durfte jetzt “vom Bock”, was er offensichtlich genoss, den er rannte immer wieder um die Kutsche herum und ermunterte die Pferde mit seinem Bellen zur Weiterfahrt.
Absteigen in Entenhausen

Offiziell gibt es dieses Entenhausen nicht, keine Karte weist es aus. Nur der kleine Tümpel, überfüllt mit Enten, gibt diesem Ortsteil von Dierkshausen seinen Namen. Aber ab hier begann die langgezogene Steigung hinauf zum Töps, dem wunderschönen Hanstedter Heidegebiet. Selbstverständlich entsprachen wir dem Wunsch von Peter abzusitzen, um die Pferde für diese Strecke zu schonen. Wir stellten schon bald fest, dass dieser Spaziergang nach dem Frühstück uns gut bekam. Am Eingang zum Töps hielt Peter an und wir genossen ab hier den herrlichen weiten Heideblick des Töps. Jeder von uns hatte schnell einen blühenden Pulk Heide ausgemacht. Am Schafstall angekommen fuhren wir nicht einfach vorbei, Peter “umrundete” den Stall und gab einige Erklärungen zur Bauweise. Schnurstracks verlief der Weg bis zur Schierhorner Straße durch die weite anschließende Weseler Heide. Als wir den Asphalt der Straße unter uns hatten, wussten wir, dass es nicht mehr weit bis zur “Heidelust”war.
Frühschoppen mit “Heidejazz”
Die Kutsche wurde sicher in einem schattigem Seitenweg abgestellt. Wir waren pünktlich eingetroffen und nahmen auf unseren reservierten Plätzen im Biergarten Platz. Die Tische warfen hübsch dekoriert und die Horny Jazz Union hatte in Marions Musikpavillon alles aufgebaut, um pünktlich 11.30 Uhr aufspielen zu können. Das bestellte Bier ließ nicht lange auf sich warten, der Frühschoppen nahm seinen Anfang. Die gespielten Stücke der Jazzband waren uns vertraut und so wurde mit Applaus zu den einzelnen Soloeinlagen nicht gegeizt. Die von mehreren von uns bestellten leckeren Enten frisch aus dem Ofen (nicht aus Entenhausen ?) verbreiteten plötzlich einen ganz anderen Duft und herzhaft verspeisten wir die bestellten Speisen.
Rückfahrt auf teils anderen Wegen
Nach zweieinhalb Stunden Jazz im Biergarten beschlossen wir die Rückfahrt. Die Band spielte zu unserem Abschluss das gewünschte Stück “Petit fleur”, wozu wir dann als einzige die Grasnarben-Tanzfläche betraten und tanzten. Alle waren sich einig, das war ein gelungener Jazz-Frühschoppen. Dem Wirt wurde schriftlich unser Dank überbracht. Er machte uns noch auf sein Veranstaltungsblatt aufmerksam. Hier konnten wir lesen, dass in den Sommermonaten Jazz-Frühschoppen verschiedener Bands veranstaltet werden. (www.heidelust.de) Wir bestiegen unsere Kutsche. Jetzt wurden die Kühltaschen mit den Getränken geöffnet, denn unterwegs war trockene Luft angesagt und das macht durstig. Zuerst fuhren wir die gewohnte Strecke. Aber dann an einer Kreuzung auf dem Töps fuhr Peter mit uns in Richtung Drumbergen. Ab Drumbergen führte uns der weitere Weg in Richtung Asendorf. Von diesem herrlichem Weg hatten wir einen weiten Blick in das abfallende Landschaftsgebiet der Schmalen Aue. Kurz vor Asendorf ging es dann immer wieder rechts und links weiter, bis wir plötzlich wieder auf unserem alten Hinfahrtweg waren. Jetzt war es nicht mehr weit bis Brackel. Gegen 17:15 Uhr fuhr Peter mit uns auf seinen Hof, spannte die müden Pferde ab und selbst Anton hatte das Herumlaufen um die Kutsche vergessen. Ein toller Ausflug war zu Ende gegangen.
Buchungsanfragen
Sollte Sie Gefallen an einer solchen geschilderten Kutschfahrt in der Gruppe haben, so können Sie bei mir anfragen. Ich mache ihnen ein Angebot.
Eine Senioren-Reisegruppe besucht Winsen (Luhe)
Wieder einmal sollte ich eine Reisegruppe über das Gelände der ehemaligen Landesgartenschau in Winsen/L. führen, der Förderverein Gartenschau Winsen, Arbeitskreis Gartenführungen, hatte mich dazu aufgefordert. Ich kleidete mich wie schon zur Landesgartenschau in meine “Uniform”, die fleißige Biene der Landfrauen auf dem Rücken meiner Weste und das orangefarbene T-Shirt mit den Abzeichen der damaligen Sponsoren auf den Ärmeln. Wenn schon, dann schon …
Bei herrlichem Sommerwetter, einem blauen Himmel und viel Sonne trafen zwei Busse auf dem Schlossplatz direkt vor dem Marstall ein, es handelte sich um die Seniorenausfahrt der Gemeinde Heist aus der Haseldorfer Marsch in Schleswig Holstein. Mit zwei weiteren Stadführerinnen wurde die Reisegruppe empfangen, die Aufteilung für die Stadtführungen und die über die jetzigen Luhegären verlief problemlos. Die sich noch fit fühlten, kamen mit mir. Da ich bereits einen Tag vorher mir die Anlagen angeschaut hatte, konnte ich davon ausgehen, dass es sich doch immer noch lohnt, Gruppen über das Gelände zu führen. Da störten auch die Bauarbeiten in den Gärtner Fantasien nicht. Hier war man gerade dabei, für die Beregnungsanlage der Dahlien Gräben maschinell auszuheben. Kreuz und quer, wie ein unermüdlicher Maulwurf, hob die Maschine den Boden aus. Auch die Absperrbänder, die im Wind flatterten, ließen noch Wege offen.
Neue informative Übersichtspläne
Während der Führung konnte ich immer wieder auf die fünf Übersichtspläne, die über das gesamte Areal aufgestellt worden waren, für eine Anschauung für die Gruppe zurückgreifen. Gleich im Eingang des Schlossgartens stand ein solches Schild mit einem Übersichtsplan, als es dann zuerst in Dortheas Garten ging. Die Rosen waren in voller Blüte und stolz berichteten mir meine Besucher, dass die schönste Rose des Jahres 2009 “Apache” heißt und aus ihrem Heimatland, genauer vom Rosenzüchter Kordes aus Sparrieshoop (Kreis Pinneberg), kommt. Erst gestern war die kleine, robuste und leuchtend dunkelrote Rose zur “Goldenen Rose von Baden-Baden” gekürt worden.
Guter Pflegezustand
Angetan war die Gruppe von dem guten Pflegezustand der einzelnen ehemaligen Themengärten, vor allem fiel die bunte kontrastreiche Bepflanzung verschiedenartiger Blumen am Eingang zu den Gärtner Fantasien auf. Hatte man sich anfangs noch nicht recht an die rostige Heilkräuterapotheke gewöhnen können, war man doch im Innern von der Vielfalt der chinesischen Heilkräuterbepflanzung angetan. Gleich daran zollte man denLandfrauen für den sehr guten Zustand des Gartens Lob, auch wenn die Pumpe am Brunnen fehlte. Schnell tankte man darauf im Meditationsgarten ein wenig Ruhe, bevor es über die Rotarybrücke in das Kabinett in Grün ging. Hier waren leider die Rhododendren und Azaleen ausgeblühlt. Zuvor hatte ich am Vortage noch schnell die vielen Zigarettenkippen unter der rückwärtigen Bank weggeräumt – die Baufirma hatte auf ihrem Anhänger eine Plattschaufel… Andächtig verweilten wir im Klostergarten. Alle Beete befanden sich in einem üppigen Pflanzzustand. Es ging weiter über die Brücke in den Eckermann Park. Auf der Aussichtsplattform der Brücke verweilten wir noch, um noch einmal einen guten Ausblick über das Gelände zu haben.
Dahlienblüte von Juli bis September
Von diesem Aussichtsplatz sahen wir in den Dahlienbeeten die pflegenden Helfer des Fördervereins, es wurde gejätet und gehackt, zur Dahlienblüte von Juli bis September soll alles wieder üppig blühen. So werden in den Monaten Juli und August jweils am zweiten Sonntag um 14.00 Uhr und am 20. September, dem offiziellem Dahlientag, Führungen durch die Luhegärten mit Schwerpunkt Dahlien angeboten. (www.winsen.de)Auch wenn die Zeit schon recht weit fortgeschritten war, konnte ich von der Erhöhung der mediterranen Terassen meiner Gruppe doch noch einen umfassenden Einruck dieses Parkes vermitteln – der Park der schönen Aussichten läßt dieses eindrucksvoll zu.
Dank und Lob
Als ich meine Gruppe auf dem Schloßplatz am Marstall entließ, waren alle voller Dank und lobten noch einmal den guten Zustand der Luhegärten.
Faszinierendes fruchtendes weißes Wollgras im Pietzmoor

Im Pietzmoor, eines der schönsten Hochmoore, hat der Monat Mai das Wollgras zum Blühen gebracht. Wer sich jetzt auf den 2,5 km langen Rundweg macht, wird durch die weiße Pracht der wie Wollbüschel aussehenden Fruchtstände des Wollgrases begeistert sein. Ich machte mich mit zwei interessierten Wanderern auf den Weg zum Pietzmoor, dass sie bislang nicht gekannt hatten. Als wir den Bohlenweg gerade erreicht hatten, brach das Erstaunen aus. Weite weiße Flächen, die sich im Winde wiegten, spiegelten sich im braunen Moorwasser. Mit einem derartigen Anblick hatten die beiden in keinster Weise gerechnet. Wir trafen auf dem weiteren Weg eine Dreiergruppe fotografierender Männer mit hochwertigen auf dem Stativ geschraubten Kameras, die auch begeistert die weißen Wollbüschel fotografisch sicherten. Mit Teleobjektiven und Macrovorsätzen fotografierten sie die dargebotene Schönheit der Natur.
Fotomöglichkeiten satt
Auch wir hatten unsere digitalen Kameras mit und so wurde so manches hübsche Bild von uns eingefangen. Meine drei Begleiter, der dritte war Fienchen, der kleine angeleinte Rauhaardackel, waren nicht nur vom blühenden Wollgras begeistert, sondern insgesamt von der Landschaft dieses Hochmoores, den verschiedengroßen Wasserflächen, wo hier und da die Krickenten sich zeigten oder die vielen Libellenarten, die taumelnd über der Wasserfläche umherflogen. Da meine Begleiter mich nach dem Entstehen diese Moores befragten, gab ihnen bereitwillig Auskunft.
Entstehung des Moores
Zuerst war es die letzte Eiszeit, die vor 8 000 bis 10 000 Jahren zu Ende ging und durch zwei Gegebenheiten, der Muldenbildung und der wasserundurchlässigen Tonuntergrundschicht, die Voraussetzungen zur Entstehung dieses Moores gaben. In dem nicht abfließenden Niederschlagswasser gediehen Wasserpflanzen und später dann Torfmoose prächtig. Jedoch konnten die toten Pflanzenreste wegen des fehlenden Sauerstoffes und großer Nährstoffarmut nicht vollständig abgebaut werden und wurden so in der sauren Umgebung zu Torf umgewandelt und lagerten sich ab. Das dauert alles seine Zeit, denn aus der anfallenden Biomasse entstand pro Jahr nur ein Millimeter Torf. Da die Torfmächtigkeit im Pietzmoor bei maximal 7,50 Meter liegt, kann das Alter somit auf rund 7 500 Jahre geschätzt werden.
Torfabbau und Renaturierung der Moorlandschaft
Im 16. Jahrhundert entdeckt man Torf als Brennmaterial. Ab dem 19. Jahrhundert wurden von den ansässigen Bauern Entwässerungsgräben gezogen. Es begann das systematische Trocknen der Flächen, um dann mit der “Torfernte” beginnen zu können. Bis zum Jahr 1960 wurde fast ein Viertel des Torfes im Pietzmoor abgebaut. Anfang der 70er Jahre nahm der Mensch bewusst diese Naturlandschaft auf und man begann mit der Moorrenaturierung. Der natürliche Wasserhaushalt wurde wieder hergestellt, indem man die ehemaligen Entwässerungsgräben mit oganischen Materalien kammerte. Kiefern und Birken starben gewollt wieder ab, das Torfmoos, auch Sphagnum genannt, hatte wieder gute Wachstumsmöglichkeiten. So hatte man das Ziel, ein intaktes Hochmoor wieder zu entwickeln, erreicht.
Einkehrmöglichkeit
Nach der geführten Wanderung durch das Pietzmoor kehrten wir im unmittelbarer Nähe gelegenen Hotel, Restaurant und Café Schäferhof (www.hotel-Schaeferhof.com) ein. Draußen auf der sonnigen Terasse ließen wir uns nieder. Da wir hungrig waren, bestellten wir uns ein typisches heidregionales Essen: Knip mit Bratkartoffeln. Wir hatten gut gewählt, es kam eine gehörige Potion Knip, die Heidschnuckengrützwurst kross gebraten, umlegt mit einer Gewürzgurke und anderweitiger Dekoration auf dem großen Teller an. Die dazugehörigen Bratkartoffeln waren kross gebraten echt lecker. Das Preisleistungsverhältnis war überaus stimmig, denn wir bezahlten € 7,50 für ein Gedeck.
Tulpenfest in Gärtner Fantasien
Ein kurzer Besuch des diesjährigen Tulpenfestes hatte sich doch noch gelohnt. Gerade rechtzeitig erschienen wir, als uns die klare Stimme der Solosängerin des Kinderchores Sternenstaub unter der Leitung von PetraGolly entgegenklang.
Farbenspiel
Viele Besucher genossen die noch verbliebene bunte Blütenpracht von rund 100000 Tulpen. Der warme April hatte viele Tulpen schon zum Blühen gebracht. Dennoch konnten aber hier und da noch bunte Farbenprachten verschieden blühender Tulpen ausgemacht werden. Ein besonderer Blütentraum konnte man jedoch dann sehen, wenn man die Lionsbrücke passiert hatte und in den erhaltenen Themengarten “Kabinett in Grün” hineinkam. Die Rhododendren und Azaleen entwickelten gerade ihre erste Blütenvielfalt. In den kommenden Wochen wird man sich hier an den einzelnen Blütenfarben besonders erfreuen können.
Der Veranstalter dieses Festes, dass immer am 1. Mai stattfindet, der Förderverein Gartenschau Winsen, konnte wieder einmal zufrieden sein. Ein tolles Frühlingswetter, eine blühende Farbenpracht und ein abwechslungsreiches Programm führten zufrieden blickende zahllose Zuschauer zum dritten Tulpenfest in die Gärtner Fantasien.
Vor kurzem bin ich mit meiner Frau auf eine Radtour aufgebrochen, die sich vom Weg kaum von der Bienenzauntour, die ich als geführte Radtour anbiete, unterscheidet. An dieser Stelle möchte ich kurz die Tour beschreiben, damit sie nachgefahren werden kann, oder auch Lust auf die Bienentour macht.
12:15 Uhr
Abfahrt zum Entdecken der Bienenvölker in der Heide in der Lindenstraße in Hanstedt. Die Fahrräder wurden vom Träger abgeladen und ab ging es in Richtung der Heidefläche „Töps“ leicht ansteigend und dann zuletzt noch ein kürzeres Stück steiler. Nach einer Strecke von 2.7 km sahen wir den ersten Bienzaun kurz vor dem großen Schafstall auf der rechten Seite. Vor dem Schafstall nahmen wir Platz auf den dort aufgestellten Bänken.
13:00 Uhr
Auf der Weiterfahrt bis zum Hinweis auf dem Stein Wesel Undeloh 3,9 km sahen wir noch zwei weitere Zäune. Wir fuhren am Stein in die vorgegebene Richtung in die Weseler Heide, links Wald und rechts die weite Heidefläche. Auf dem 2,7 km langen Heideweg, der rauf und runter ging, standen noch fünf Bienzäune, einer fiel durch das rote Ziegeldach besonders auf, das in der Sonne hell leuchtete. Mit dem Radfahren muss man hier vorsichtig fahren, es ist sogar ratsam, das eine oder andere mal abzusteigen.
14:00 Uhr
Vorsichtig überqueren wir die Kreisstraße 27 von Wesel nach Undeloh und fahren auf dem rechtsseitigen guten Radweg immer bergab nach Undeloh. Wir besuchen die kleine Feldsteinkirche St. Magdalenen, die täglich geöffnet ist, und zünden eine Kerze an. Weiter geht es in südlicher Richtung durch den Ort. Nachdem wir den Kurschenparkplatz passiert haben, biegen wir am Waldende nach rechts ab und folgen dem Hinweis zum Wilseder Berg. Gemeinsam auf dem Europäischen Wanderweg 1 kommen wir am „Fuße des Berges“, der immerhin 169 m hoch ist, an. Wir schieben die letzten Meter hinauf und genießen den weiten Blick über die frühlingshafte Landschaft.
14:40 Uhr
Wir radeln weiter in Richtung Wilsede, am seitlich gelegenen Aussichtsturm vorbei. Ein Schild „Radfahrer absteigen“, weil es jetzt bergab geht, ignorieren wir, da heute kein Wanderer sich auf dem Weg befindet. Auf dem Weg nach Wilsede hinein sehen wir rechter Hand einen langen Holzzaun, der für die Heideregion typisch ist. Linker Hand liegt der Speicher umrahmt von reedgedeckten Bauernhäusern. Zwischen dem Heidemuseum und dem Gasthaus „Zum Heidemuseum“ fahren wir durch und kehren im Gasthaus ein, setzen uns draußen auf die Terasse in die Sonne, genießen aus der Speisekarte Forelle geräuchert mit Rührei und Matjes nach Hausfrauenart mit Bratkartoffeln (€ p. Gedeck 8,50).
16:00 Uhr
Dann geht es gestärkt weiter, wir verlassen Wilsede und fahren auf dem Pastor-Bode-Weg weiter in Richtung Sudermühlen. Bis zur Überquerung des glasklaren Sprengebaches sehen wir noch zwei Bienzäune, wobei der erste einen heruntergekommenen Eindruck macht.
Wir überqueren die mit selbstschließenden Toren eingerickte Weide und über einen Brettersteg gelangen wir im Wald an eine Gabelung, an der wir uns linksseitig halten und radel so durch den Wald und Heide an zwei Bienenzäunen vorbei nach Sudermühlen, wo die Schmale Aue am Hof Sudermühlen (Hotel und Restaurant) überquert wird. Vom Parkplatz geht es nun links über die kleine Asphaltstraße das Tal der Schmalen Aue entlang nach Sahrendorf und Schätzendorf. Wir biegen links auf die Straße Zum Winterberg nach Ollsen ein, sausen schnell bergab und danach langsamer wieder steiler hinauf. In Ollsen geht es weiter rechts auf der Straße Tünnerfeld vor dem Gasthof „Zur Eiche“ durch Feld und Wald geradeaus über die Schlossstraße nach Hanstedt zurück ins Zentrum.
17:15 Uhr
Ankunft in Hanstedt nach insgesamt 35,5 km.
Fazit
Die Tour ist eine anspruchsvolle Tour, die am besten mit einem Mountainbike oder zumindest gut geländegängigen Reifen zu bewältigen ist. Ansonsten kann es schon einmal zu dem einem oder anderen „Schiebe-Abschnitt“ kommen. Also keine Tour für Familien mit kleinen Kindern, oder auch für Leute, die nur ganz leicht radeln möchten.
Older Posts »